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Flöten

dünnwandige Holzquerflöte Anton Braun seit 2003 

Goldkamin der Braun-Flöte

Die seit 1993 auf dem Markt befindliche moderne dünnwandige Holzflöte ist leicht wie ein Vollsilberflöte. Das Instrument vereint die edle, warme Klangschönheit der Holzflöte mit der bei Holzflöten meist fehlenden Brillanz der Metallflöte. Dies wurde u.a. durch das patentierte Holzkopfstück mit eingesetztem Goldkamin erreicht.  (Quelle: Flöte Aktuell 1/2004)

-diese Aussage kann ich nur bestätigen!

 

[Produktbild]
Altflöte in Es

Gebaut wurde dieses besondere Instrument 1993 in der Wekstatt Max Hieber in Muenchen. Der Ausfuehrende Floetenbaumeister war Chr. Jaeger.
Besonderheit:
Sie haben schon richtig gelesen, diese Queurfloete ist in Es gestimmt, liegt also zwischen der Altfloete und der Bassfloete. Sie ist noch relativ bequem zu spielen. Der Grund fuer diese Investition war Alto-Sax Kompositionen und Solos (Ch. Parker....) ohne Registerwechsel nachspielen zu koennen. Die Tenorfloete ist fuer schnelle Stuecke (Donna Lee....) nur bedingt zu gebrauchen, da sie zu leise ist und sich auch mit ausreichender Verstaerkung nicht gegen ein Schlagzeug durchsetzen kann. Schuld daran sind die Cymbals, die alle Obertoene der Tenorfloete eliminieren.
Sehr schoen sind allerdings Stuecke mittleren und langsamen Tempos mit "besengespieltem" Schlagzeug.
Die Tenorfloete wird auch oft im Unterricht verwendet. Gespielt wird dann die BC - Stimme in barocken Kompositionen.
Ich moechte dieses Instrument nicht mehr missen, und kann gut verstehen, dass der Flötenbauer Th. Boehm sehr viel mit der Altfloete musiziert hat. Die Tenorfloete bietet einen guten Kontrast zur Konzertquerfloete.
 

Grossbassflöte in G. Gebaut von Christian Jäger 1991

C-Flöte Christian Jäger gebaut 1992

Infos zu Christian Jäger: (Auszug aus Flöte aktuell 1/2004)

Von Hause aus Diplom-Ingenieur, lernte neben seiner Tätigkeit als Flötist autodidaktisch den Flötenbau. 1977 baute er seine erste Querflöte; bis 1979 hatter er 15 Flöten fertig und bewarb sich damit bei verschiedenen Herstellern als Mitarbeiter. Hilfreich bei der Entwicklung seiner Fähigkeiten war eine langjährige Freundschaft mit Hans Reiner. 1979 wurde er vom Musikhaus Hieber für die neu gegründete Qerflöten-Manufaktur eingestellt. In der von Werner Wetzel geleiteten Werkstatt holte er seine formelle Ausbildung nach. 1981 übernahm er die Leitung der Werkstatt. Zu dieser Zeit war er noch nicht Meister; er musste aufgrund der deutschen Handwerksordnung, nachdem ein Handwersbetrieb nur von einem Meister geführt werden darf, wieder die Schulbank drücken um den Meistertitel zu erwerben. Solange durfte die meisterlose Hieber´sche Werkstatt aufgrund einer Sondergenehmigung ausnahmsweise weiterarbeiten. Das von Wetzel entwickelte und auch nach Wetzels Weggang noch einige Male gebaute "Pinschofon" (Bass-Flöte mit Ronumfang bis tief-G)  regte ihn an, eine G-Flöte unterhalb der Bassflöte zu entwickeln. Christian Jäger ist letztlich für die Entwicklung aller extremer Baugrössen unterhalb der Bassflöte in C verantwortlich. Seit der Schliessung der Flötenbauwerkstatt der Fa. Hieber im Jahre 2000 hat er sich aus dem Flötenbau zurückgezogen.

 

Ich spiele schon seit 1991 ausschliesslich auf einer Holzquerfloete. Gebaut wurde sie 1990 in der Werkstatt Max Hieber in Muenchen von Chr. Jaeger und H. Roberts (Flutemakers Guild).
Besonderheiten:
a) Der Corpus ist aus einem Stueck, um Spannungen und daraus resultierende Risse im Mittelteil - Fuss - Uebergang zu vermeiden. Ebensolche Probleme hatte ich mit dem ersten Kopfstueck, das an der Steckung riss. Kulanterweise wurde es sofort ausgetauscht.
b) Die Floete ist aus rotem Grenadill Holz gefertigt. Dieses ist etwas grobporiger als das schwarze Grenadill.
Der Klang
ist dunkel, weich und sehr farbenreich. Er mischt sich exzellent mit anderen Instrumenten. Es macht besondere Freude Barockmusik mit diesem Instrument zu spielen.
Gebrauch:
Verwendet wird diese Floete in Jazz-Bands mit diversester Besetzung. Ausgeglichen ist der Klang mit Gitarre/Klavier und Kontrabass - kein Schlagzeug (frisst die Brillianz) oder aber sehr subtil gespieltes Drumset oder Percussion.
Fuer Jazz - Rock bzw. "lauten" Jazz verwende ich meine alte Pearl vollsilber Floete - mit der bringt man das benoetigte "roehren" besser hin.
Warum Holzquerfloete:
Ich spiele oft mit Verstaerkeranlage, und in dieser Kombination ist ein weicher Floetenklang wesentlich angenehmer anzuhoeren als ein Silberfloetenton, der dann schnell recht spitz und schrill wird.
Die Verstaerkung wird vor allem verwendet um die sehr begrenzte Dynamik der Floete zu erweitern.
 

 

 

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Copyright © 2004 Flutemusic
Stand: 07. November 2005